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Der Trip nach Lübeck

Ich halte mich gern an der Nordsee auf. Perfekt ist der Ausflug für mich, wenn ein Leuchtturm und ein Gasthaus in der Nähe sind. Manchmal muss es aber auch was anderes sein. Lübeck zum Beispiel. Zugegeben, es war nicht meine eigene Idee, dort Urlaub zu machen. Ich wurde mit Anfang 20 Jahren von meiner Mutter eingeladen und nahm das Angebot dankend an.

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Die St.-Petri-Kirche

Diesen schönen Ausblick über der historischen Altstadt kann man in 50 Meter Höhe von der Aussichtsplattform der St.-Petri-Kirche genießen. Von dort aus hat man einen Rundumblick und kann unter anderem den Lübecker Dom bestaunen. Die Petrikirche wurde im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, konnte aber bis 1987 wieder aufgebaut werden. Das Inventar konnte allerdings nicht mehr gerettet werden. Dafür wird sie heute aber unter anderem für Kunstausstellungen und andere Veranstaltungen genutzt.  

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Die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen


Es gibt Fotos, wo einfach alles stimmt. Und ich rede nicht davon, dass das Foto an sich perfekt ist sondern von der Stimmung, in der man im Moment der Aufnahme ist und die kleinen Geschichten dahinter. Um dieses Foto zu machen, stand ich eines Abends an der Ostsee. wo genau, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr. Ich hatte meine alte Kamera auf einem stativ montiert und spielte mit der Belichtungszeit rum. Zwischendurch guckte ich mir die Fotos immer wieder auf dem kleinen Display an, als ich plötzlich jemanden sagen hörte "oh, das sind aber schöne Farben!". Als ich mich umdrehte, sah ich, wie ein älteres, nettes Ehepaar scheinbar schon eine Zeit lang hinter mir stand und mir über die Schulter guckte. 

Diese Begegnung, dazu die kühle Abendluft und der Geruch des Meeres und der Whiskey, auf dem mich mein Stiefvater hinterher einlud, macht dieses Foto für mich zu etwas besonderem. Obwohl ich es inzwischen vor ca. 15 Jahren gemacht habe, kann ich mich bis heute an diese kurze Geschichte und die Stimmung erinnern und kann verstehen, was die Leute damit meinen, wenn sie sagen "Es kommt auf die kleinen Dinge im Leben an". 

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Die Passat


Nein, ich habe keine alten Fotos aus irgendeinem Archiv kopiert. Ich hatte einfach nur ein bißchen Spaß mit Photoshop. Die 1911 vom Stapel gelaufene Passat ist auch heute nicht nur zum besichtigen da. Man kann auch auf ihr heiraten und sie wird sogar als Jugendherberge genutzt. Kein Wunder, denn auf ihr wurden 106 Betten in 35 Kajüten untergebracht. Im Laderaum der Passat wurden Figuren aufgestellt, welche dabei sind, die Fracht zu verladen. Auch den Funkraum und andere technische Geräte kann man sich noch ansehen. Eine Besichtigung lohnt sich also. 

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Fiete, "der letzte Matrose der Passat"

Am Bug der Passat steht Fiete, der letzte Matrose der Passat. Er steht dort stellvertretend für alle einfachen Seemänner und wacht über den Priwall in Travemünde. Die Statue wurde vom Künstler Claus Görtz aus einem ca. 100 Jahre alten Eichenstamm geschlagen. Fiete wiegt stolze 700 kg und wurde 2004 vor der Viermastbark aufgestellt.

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